Gemeindeversammlung am 20. Oktober

Nach dem Erntedankfest am 6. Oktober beginnen die Sanierungsarbeiten im Inneren unserer Kirche, die insgesamt gut neun Monate in Anspruch nehmen werden.

Viel Notwendiges ist zu tun: die Heizung ist zu erneuern; ebenso Putz und Anstrich, die viele Risse zeigen; die Elektrik muss neu verlegt werden, da die bestehenden Kabel an die Grenze ihrer erwartbaren Lebensdauer kommen; eine gute Beschallungsanlage soll installiert werden; die Bänke sind zu überarbeiten; und vieles kleine und große mehr…

Seinen Ausgang genommen hat all dies beim Wunsch, die gotischen Wandmalereien im Chorraum unserer Kirche zu reinigen und instand zu setzen. Es soll wieder deutlicher sichtbar werden, welchen Schatz unsere Kirche birgt und welches „Programm“ sie uns im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen malt.

Damit wird zugleich einsichtig: solch eine Sanierung und Instandsetzung ist in Kirchen nie nur eine ganz pragmatische Herausforderung, die technisch sauber zu meistern ist. Das freilich auch: von ganz banalen Farb-, Ton-, Licht-, Material- und Gerätefragen angefangen. Aber sie ist darüber hinaus und auch zuerst eine Frage der inhaltlichen Auseinandersetzung mit „Kirche“ – ganz konkret eine Auseinandersetzung mit dem „Weg“, auf den uns unser Kirchenbau mitnimmt. Das will mitbedacht sein bei allen kleinen und großen Arbeiten. In den vergangenen 676 Jahren war das so und haben sich Menschen dieser Gemeinde immer wieder dieser Aufgabe gestellt. Und auch für uns ist es in diesem und im nächsten Jahr eine große Herausforderung.

Begleiten Sie diesen Weg darum mit und kommen Sie zur kommen Sie zur Gemeindeversammlung am 20. Oktober im Anschluss an den Gottesdienst (ca. 11 Uhr) in den Großen Saal des Gemeindezentrums.