Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie diesen Gemeindeboten in der Hand halten, ist vermutlich alles anders.

In den Tagen, in denen diese Zeilen entstehen, sind wegen der Corona-Pandemie alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt – auch die Kar- und Ostertage werden betroffen sein: das Zentrum des Kirchenjahrs; genauso wie das Zentrum unseres Gemeindelebens zumindest bis zum 19. April nicht „bespielbar“ ist: das Gemeindezentrum mit all den Veranstaltungen, Gruppen, Kreisen, den Möglichkeiten, sich zu treffen und Gemeinde zu leben.

Das alles sind keine kleinen Herausforderungen – für uns als Gemeinde, weil Kirche aus der Gemeinschaft und nicht in der Vereinzelung lebt; aber auch für Sie zu Hause, jede/n Einzelne/n, die wir auf soziale Kontakte verzichten müssen. Eine eigentümliche Passions- und „Fasten“zeit ist es geworden. Ich hoffe und wünsche uns, dass in diesem Innehalten am Ende auch ein Segen liegt: ausgerichtet zu sein auf den, der uns in allem trägt und spricht: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.“ (Offb 1,17f).

Gesamt konnten wir den Gemeindeboten nicht mehr überarbeiten.

Auf unserer Webseite eibach-evangelisch.de werden Sie jeweils aktuelle Informationen dazu finden, was wann wieder möglich sein kann; dort finden Sie auch ein „Vademecum“ als Weg-Begleiter mit Impulsen für diese Zeit. Besonders lade ich Sie ein, neu auf das zu hören, was uns in Eibach seit Jahrhunderten begleitet: das Läuten unserer Glocken um 7, 12 und 19 Uhr. Traditionell lädt es ein zum Gebet – halten doch auch Sie dazu inne, schließen wir uns wechselseitig
ein in die Fürbitte und leben darin christliche Verbundenheit, die stärkt.

In dieser Verbundenheit im Gebet grüße ich Sie herzlich

Ihr Pfarrer Benjamin Schimmel

P.S.: Wenn es in diesen „Stillstand-Zeiten“ klappt, liegt diesem Gemeindeboten ein Einleger zu unserer Kirchensanierung bei, auf den ich in reduzierten Tagen gerne noch bewusster hinweisen möchte!