In  den Sommermonaten, die vor uns liegen – mit dem Juli an der Spitze – werden in Deutschland die meisten Geburten gezählt. Es sind Monate voller Ins Leben gerufen werden, hören und antworten.

Rufen – Hören – Antworten: das ist Leben.

So erzählen es die biblischen Texte in immer neuen Variationen wieder und wieder: Gott ruft – nicht nur am ersten Tag, sondern jeden Tag neu. Beim Namen gerufen kommen wir ins Leben. Wir hören, „wir sind ganz Ohr“; wir leben mit jedem Atemzug davon, dass wir gerufen werden.

Und wir sind ins Leben gestellt, um zu antworten; wir sind verantwortlich für unser Leben. Wir antworten auf den Ruf Gottes und auf das, was wir hören, mit unserem Leben – so oder so. Wir können gar nicht nicht antworten. Die Frage ist, wie wir das tun.

Unter diesem Vorzeichen steht auch dieser Gemeindebote breitgefächert: Joachim Heublein ist mit der Andacht der Frage auf der Spur, was es heißt, sich mit dem Antworten auf das Gerufensein und Hören am guten und rechten Leben entlang zu hangeln.

Die jüdisch-christliche Dialogreihe #beziehungsweise dreht sich um das „beim Namen gerufen“ zwischen Namensgebung und Namenstag. Der Artikel zur Kirchweih knüpft da an, wenn die Namensgebung von Kirchen, ihrem sogenannten „Patrozinium“ im Zentrum steht und damit auch, wie selbst Orte aus Stein Antwort geben. Einen weiterführenden Link zu Aufnahmen des BR zum Abschluss der Sanierungsarbeiten finden Sie in dieser Ausgabe obendrein. Und darüber hinaus sicherlich noch etliches mehr zwischen Rufen, Hören und Antworten mit Gottesdiensten und Andachten, Kirchenmusik, Wort und Sakrament, Spiel und Abenteuer.

Mögen diese Wochen Ihnen zum „Sommer seiner Gnad‘“ werden mit der Entdeckung, dass das ganze Leben vor Gott und mit Gott eines in Beziehung zu ihm ist, ein
hörendes Antworten auf das Gerufensein ins Leben.

Ihr Pfarrer Benjamin Schimmel

Gemeindebote Eibach 2021 06